Silkes Denkraum

Bildung darf weder von Parteifarben noch von Landesgrenzen abhängen

Warum mich das Regierungsprogramm der AfD Sachsen Anhalt erschreckt und warum wir endlich grundsätzlich darüber reden müssen, wer über die Bildung unserer Kinder entscheidet.

Ich weiß ziemlich genau, was mir dieser Text einbringen wird. Es wird wütende Kommentare geben, vermutlich Beschimpfungen und sicher auch Menschen, die mir erklären werden, ich solle mich doch lieber um Bildung kümmern, statt mich politisch zu äußern. Damit kann ich leben. Schweigen kann ich bei diesem Thema nicht, denn genau um Bildung geht es hier und um die sehr grundsätzliche Vorstellung davon, was Schule für unsere Kinder sein soll, welche Aufgabe sie in einer Demokratie hat und wie viel Einfluss wechselnde politische Mehrheiten auf den Bildungsweg einer ganzen Generation haben dürfen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt mich Schule nicht theoretisch, sondern ganz praktisch. Ich war 23 Jahre im Schuldienst, davon 16 Jahre in Schulleitungsverantwortung, habe Schule entwickelt, verändert, Entscheidungen getroffen, Fehler gemacht, daraus gelernt und immer wieder erlebt, was möglich wird, wenn Menschen den Mut haben, alte Strukturen zu hinterfragen. Als Digitalbotschafterin des Landes Niedersachsen beschäftige ich mich seit Jahren intensiv mit der Frage, wie Digitalisierung, soziale Medien und inzwischen vor allem Künstliche Intelligenz das Aufwachsen unserer Kinder verändern. Als Unternehmerin sehe ich gleichzeitig, was in der Arbeitswelt passiert, welche Kompetenzen junge Menschen dort brauchen und wie rasant sich Anforderungen verschieben. Durch meine Arbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekomme ich außerdem einen inzwischen sehr breiten Einblick in unterschiedliche Schulen, Bildungssysteme und politische Ansätze. Gerade diese verschiedenen Perspektiven haben dazu geführt, dass ich unser Bildungssystem immer kritischer sehe.

Wer mein Buch Schule gegen Kinder gelesen hat, weiß, dass ich dabei wahrlich kein Blatt vor den Mund nehme. Ich kritisiere einen Bildungsföderalismus, der aus meiner Sicht längst mehr Ungleichheit und Verwaltungsaufwand produziert als sinnvolle Vielfalt. Ich kritisiere Curricula, die Kindern eine unglaubliche Menge Stoff zumuten und gleichzeitig kaum Platz für die Kompetenzen lassen, die sie in ihrer Zukunft brauchen werden. Ich kritisiere ein teilweise antiquiertes Verständnis von Leistung, fehlende multiprofessionelle Unterstützung, eine viel zu geringe Verbindlichkeit bei Fortbildung, Defizite bei Medienbildung und KI Kompetenz und vor allem ein System, in dem es für den Bildungsweg eines Kindes noch immer einen Unterschied macht, in welchem Bundesland und unter welchen sozialen Bedingungen es aufwächst. In meinem Buch formuliere ich deshalb sehr klar, dass Kinder in München, Magdeburg oder Münster ein Recht auf vergleichbare Bildungschancen haben müssen.

Ausgerechnet weil ich selbst so fundamentale Veränderungen fordere, erschrecken mich einige Passagen im Regierungsprogramm der AfD Sachsen Anhalt. Kritik am bestehenden System bedeutet schließlich nicht, dass jede Alternative automatisch eine Verbesserung darstellt. Einige Sätze in diesem Programm beschreiben eine Vorstellung von Schule, die meinem Verständnis von Bildung, Kindheit und demokratischer Gesellschaft fundamental widerspricht.

Im Kapitel zur Schulbildung steht der Satz: „Weder soziale und psychologische Betreuung noch Integration und Inklusion, sondern allein die Vermittlung von Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) und Bildungsgütern ist Aufgabe der Schule.“ An anderer Stelle wird ein „strenges Neutralitätsgebot“ für Lehrkräfte gefordert. Lehrkräfte sollen Meinungsäußerungen ihrer Schülerinnen und Schüler moderieren, sich aber nicht mit der eigenen Meinung an der Diskussion beteiligen. Unter der Überschrift „Bildungspflicht statt Schulzwang!“ wird der Schulbesuch als ein Angebot beschrieben, das der Staat vorhalten müsse, das Eltern aber nicht zwangsläufig annehmen müssten. Besonders lange hängen geblieben ist bei mir ein Satz unter der Überschrift „Keine Pseudodemokratie an Schulen!“: „Neben dem Militär oder den Wirtschaftsunternehmen ist die Schule ein weiterer Bereich, wo das demokratische Prinzip fehl am Platz wäre.“

Diesen Satz musste ich tatsächlich mehrfach lesen.

Im selben Regierungsprogramm wird gefordert, Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Sonderklassen zu unterrichten. Zur Begründung heißt es unter anderem, es gelte, „unsere Kinder von den vielfältigen Belastungen freizuhalten, die sich beim gemeinsamen Unterricht mit Kindern aus völlig fremden Kulturen ergeben“. Für Schulhöfe wird außerdem ein privater, der Schulleitung unterstellter Wachdienst vorgeschlagen, der dort für Recht und Ordnung sorgen und potenzielle Gewalttäter in ihre Schranken weisen soll.

Diese Aussagen brauchen von mir keine künstliche Dramatisierung. Sie stehen dort und jeder kann sie lesen, einordnen, ihnen zustimmen oder ihnen widersprechen. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, sie im Wortlaut zu zeigen. Mir geht es dabei auch nicht darum, Menschen vorzuschreiben, was sie politisch denken oder wählen sollen. Dafür bin ich viel zu überzeugte Demokratin. Mir geht es um etwas, das ich nach all meinen Jahren in Schule für unverzichtbar halte: Wir müssen darüber reden, welches Menschenbild hinter einer Bildungspolitik steht und welche Vorstellung von Gesellschaft wir unseren Kindern in Schule vorleben wollen.

Selbstverständlich müssen Kinder lesen, schreiben und rechnen können. Ich halte es sogar für gefährlich, Grundlagenwissen angesichts von KI für weniger wichtig zu erklären. Wer nichts weiß, kann nicht beurteilen, ob das, was ihm eine Maschine innerhalb von Sekunden präsentiert, richtig, falsch, manipulativ oder kompletter Unsinn ist. Kinder müssen lernen, selbst zu denken, selbst zu formulieren, Zusammenhänge zu verstehen, Fragen zu stellen und auch einmal auszuhalten, dass eine Lösung nicht nach drei Sekunden auf dem Bildschirm erscheint. All das gehört für mich zu guter Bildung. Schule darauf zu reduzieren, Wissen und Kulturtechniken zu vermitteln, blendet allerdings einen erheblichen Teil dessen aus, was Kinder dort jeden einzelnen Tag erleben und was sie für ihr späteres Leben brauchen.

Schule ist für Millionen Kinder einer der wichtigsten sozialen Räume ihres Lebens. Dort begegnen sie Menschen, die nicht aus ihrer Familie stammen, anders denken, anders leben, anders glauben, andere Fähigkeiten besitzen und andere Geschichten mitbringen. Dort lernen Kinder hoffentlich nicht nur Bruchrechnung und Grammatik, sondern auch, einen Konflikt auszuhalten, sich zu entschuldigen, eine andere Perspektive zu verstehen, für die eigene Meinung einzustehen, eine Niederlage zu verkraften, einem anderen Menschen zu helfen und zu erleben, dass Zugehörigkeit nicht voraussetzt, dass alle gleich sind. In einer Welt, in der Maschinen immer besser rechnen, schreiben, übersetzen und analysieren können, halte ich genau diese Fähigkeiten für wichtiger denn je. Ich nenne das gerne unsere Superkraft Menschsein.

Dazu gehört auch, Kinder aufzufangen, wenn das Leben gerade nicht funktioniert. Wer heute mit jungen Menschen arbeitet, weiß, wie sehr psychische Belastungen, Ängste, Einsamkeit, familiäre Krisen, Mobbing und Überforderung längst im Schulalltag angekommen sind. Man kann beschließen, dass soziale und psychologische Betreuung nicht Aufgabe von Schule sein soll. Die Probleme der Kinder verschwinden dadurch allerdings nicht an der Schultür. Sie sitzen morgens mit im Klassenraum, beeinflussen Konzentration, Verhalten, Lernen und manchmal überhaupt die Fähigkeit eines Kindes, noch in die Schule zu kommen. In Schule gegen Kinder beschäftige ich mich deshalb ausführlich mit mentaler Gesundheit, Schulpsychologie und Schulsozialarbeit und damit, dass Unterstützung dort erreichbar sein muss, wo Kinder einen großen Teil ihres Tages verbringen. Der Blick über unsere Grenzen zeigt zudem, dass andere Länder Schulgesundheit, Schulsozialarbeit und frühe Prävention viel selbstverständlicher als dauerhafte Aufgabe verstehen und nicht als freiwilliges Projekt, das man sich in guten Haushaltsjahren leisten kann.

Besonders schwierig finde ich vor diesem Hintergrund die Aussage, das demokratische Prinzip sei in Schule fehl am Platz. Natürlich ist Schule keine basisdemokratische Veranstaltung, in der eine Klasse darüber abstimmt, ob heute Mathematik stattfindet oder ob Rechtschreibung künftig freiwillig ist. Ich habe 16 Jahre Schule geleitet und weiß sehr genau, dass Verantwortung auch bedeutet, Entscheidungen zu treffen, Grenzen zu setzen und nicht jede Entscheidung zur Abstimmung zu stellen. Demokratie in Schule bedeutet für mich etwas völlig anderes. Kinder müssen erleben, dass ihre Stimme gehört wird, ohne dass sie deshalb immer ihren Willen bekommen. Sie müssen lernen, zu argumentieren und Widerspruch auszuhalten, Mehrheiten zu akzeptieren und Minderheiten zu schützen. Sie müssen erfahren, dass ein anderer Mensch eine völlig andere Meinung vertreten kann, ohne deshalb zum Feind zu werden. Genau solche Erfahrungen werden in einer Gesellschaft, in der Debatten immer aggressiver geführt werden und soziale Medien Polarisierung zusätzlich befeuern, nicht weniger wichtig.

Demokratie kann man Kindern erklären. Verstehen werden sie sie vor allem dort, wo sie sie erleben.

Beim Lesen dieses Regierungsprogramms beschäftigt mich deshalb inzwischen noch etwas anderes, und das reicht weit über die AfD hinaus. Wir sollten endlich darüber sprechen, warum wir zulassen, dass die Bildung unserer Kinder in diesem Ausmaß von wechselnden politischen Mehrheiten, Parteiprogrammen und Legislaturperioden abhängig ist. Eine Regierung setzt einen Schwerpunkt, die nächste verändert ihn wieder, ein Kultusminister startet ein Programm, sein Nachfolger setzt andere Prioritäten.

Parallel dazu betreiben 16 Bundesländer ihre eigenen Systeme, Verordnungen, Lehrpläne, Prüfungsregelungen und politischen Vorstellungen davon, was Schule leisten soll. Kinder wachsen währenddessen einfach weiter.

Genau an dieser Stelle liegt für mich inzwischen eine der größten Schwächen unseres Bildungssystems. Bildung braucht langfristige Entwicklung, während Politik zwangsläufig in Wahlperioden organisiert ist. Ein Kind, das heute eingeschult wird, verbringt zehn, zwölf oder dreizehn Jahre in diesem System. In dieser Zeit können mehrere Regierungen wechseln. Seine Bildungsbiografie lässt sich aber nicht nach jeder Wahl zurücksetzen und neu beginnen. In Schule gegen Kinder schreibe ich deshalb sehr bewusst, dass Kinder nicht im Takt von Koalitionsverträgen wachsen und Verlässlichkeit brauchen, statt Bildung alle paar Jahre in eine neue politische Farbe zu tauchen.

Das Regierungsprogramm der AfD Sachsen Anhalt führt für mich sehr deutlich vor Augen, welche Konsequenzen diese politische Abhängigkeit haben kann. Eine politische Mehrheit könnte Grundvorstellungen von Schule, Inklusion, Integration, demokratischer Beteiligung oder Unterstützungssystemen erheblich verändern. Genau deshalb reicht es mir nicht mehr, nach jeder Wahl darauf zu hoffen, dass schon die richtigen Menschen im richtigen Ministerium sitzen werden.

Ich fordere in meinem Buch einen verbindlichen Bildungsstaatsvertrag mit klaren, überprüfbaren Mindeststandards für alle Kinder in Deutschland. Kernkompetenzen müssen vergleichbar sein. Schulsozialarbeit und Schulpsychologie gehören verlässlich in das System. Medienbildung und der Umgang mit KI dürfen nicht davon abhängen, ob ein Bundesland das Thema gerade für wichtig hält. Schulgesundheit, individuelle Förderung und Teilhabe brauchen ebenfalls Standards, auf die Kinder und Familien sich verlassen können. Gute Bildung darf nicht von der Postleitzahl abhängen, und erst recht darf sie nicht davon abhängen, welche Parteifarbe gerade ein Kultusministerium führt.

Ein Staatsvertrag allein wird dafür allerdings nicht reichen. Wir brauchen aus meiner Sicht eine unabhängige Instanz, die langfristige Bildungsentwicklung begleitet und die nicht nach jeder Landtagswahl neu zusammengesetzt wird. In meinem Buch beschreibe ich deshalb die Idee eines Nationalen Bildungsrates, in dem Wissenschaft, Schulpraxis und Schulleitungen genauso vertreten sind wie Eltern, Schülerinnen und Schüler, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommunen. Ergänzen würde ich diese Perspektiven unbedingt um Recht und Zukunftsforschung, denn wir müssen endlich aufhören, Schule ausschließlich aus ihrer eigenen Vergangenheit heraus weiterzuentwickeln.

Ich stelle mir dieses Gremium viel verbindlicher vor als die vielen Kommissionen, deren Berichte wir in Deutschland bereits produziert haben. Es müsste die Vision einer neuen Schule für Deutschland entwickeln, ihre Umsetzung begleiten, Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse auswerten, Standards überprüfen, Fehlentwicklungen benennen und Veränderungen anstoßen können. In meiner Vorstellung hätte es etwas von Vorstand und Aufsichtsrat zugleich, selbstverständlich transparent, demokratisch legitimiert, kontrolliert und so konstruiert, dass weder wirtschaftliche Interessen noch Parteien es für ihre Zwecke vereinnahmen können. Politik bliebe verantwortlich für Gesetze, Ressourcen und demokratische Rahmenbedingungen, könnte aber nicht nach jeder Wahl wesentliche Grundlagen von Bildung nach der eigenen politischen Farbenlehre neu sortieren. Genau diese Verstetigung ist auch der Kern meines Vorschlags im Buch: Reformen sollen Regierungswechsel überstehen und Entscheidungen stärker auf Forschung, Erfahrung und Evidenz beruhen als auf Ideologie oder kurzfristiger Popularität.

Dafür müssen wir auch an die heilige Kuh Bildungsföderalismus heran. Föderale Vielfalt kann bereichern, wenn Schulen unterschiedliche Profile entwickeln und Regionen eigene Stärken einbringen. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die Bildungschancen eines Kindes davon abhängen, auf welcher Seite einer Landesgrenze seine Eltern wohnen. Im Buch formuliere ich es ziemlich deutlich: Der Föderalismus sollte Vielfalt sichern, produziert im Bildungsbereich inzwischen aber an vielen Stellen Zersplitterung, Ungleichheit und einen enormen Verwaltungsaufwand. Ein gemeinsames Fundament für alle Kinder schließt Vielfalt nicht aus. Es sorgt überhaupt erst dafür, dass Vielfalt nicht mit Ungleichheit verwechselt wird.

Mein Wunsch nach einer solchen Neuordnung richtet sich übrigens nicht gegen Politik und schon gar nicht gegen Demokratie. Demokratisch gewählte Parlamente müssen selbstverständlich die Rahmenbedingungen unseres Bildungswesens bestimmen und öffentliche Mittel verantworten. Eine Demokratie muss sich aber ebenso die Frage erlauben, welche ihrer zentralen Aufgaben so langfristig sind, dass sie über Wahlperioden hinweg abgesichert werden müssen. Bildung gehört für mich dazu. Wer 2026 über Schule entscheidet, entscheidet über Lebenswege, die bis weit in die 2030er und 2040er Jahre hineinreichen. Eine solche Verantwortung verträgt aus meiner Sicht weniger parteipolitisches Zickzack und sehr viel mehr gemeinsame, verlässliche Richtung.

Genau deshalb möchte ich die Auseinandersetzung mit diesem Regierungsprogramm nicht als weiteren parteipolitischen Schlagabtausch führen. Mir reicht es auch nicht, sechs Sätze zu posten, sich gemeinsam darüber aufzuregen und zwei Tage später zum nächsten Thema weiterzuscrollen. Diese Sätze sollten uns vielmehr daran erinnern, wie grundlegend politische Entscheidungen Schule verändern können und wie dringend wir ein gemeinsames Verständnis davon brauchen, was jedem Kind in diesem Land zusteht, völlig unabhängig davon, wer gerade regiert.

Dazu gehören für mich gute Bildung und sichere Grundlagen genauso wie Schutz, Beziehung, Unterstützung, Teilhabe, Zukunftskompetenzen und demokratische Erfahrung. Dazu gehört die Chance, Kindern zu begegnen, die anders leben, denken oder aussehen als man selbst. Dazu gehört auch das Recht, Unterstützung zu bekommen, wenn man sie braucht. Vor allem gehört dazu eine Schule, die Kinder nicht für eine Welt von gestern sortiert, sondern sie stark genug macht, eine Welt von morgen selbstbewusst und verantwortlich mitzugestalten.

Für diesen Text werde ich vermutlich beschimpft werden. Das halte ich aus. Sehr viel schwerer fände ich den Gedanken, irgendwann zurückzublicken und feststellen zu müssen, dass wir gelesen haben, welche Vorstellungen von Schule politisch formuliert wurden, dass wir wussten, welche Bedeutung Bildung für die Zukunft unserer Demokratie und unseres Landes hat, und trotzdem geschwiegen haben.

Unsere Kinder haben nur diese eine Bildungsbiografie. Sie können nicht nach der nächsten Wahl noch einmal von vorne anfangen. Deshalb müssen wir den Mund aufmachen, auch wenn es unbequem wird, und endlich gemeinsam darum ringen, welches Fundament von Bildung in diesem Land unabhängig von Regierungswechseln gelten soll.

Nicht für eine Partei und auch nicht gegen eine Partei, sondern für Kinder, für gleiche Bildungschancen, für unsere Demokratie und für eine Schule, die jungen Menschen das mitgibt, was sie in einer vollkommen veränderten Welt am dringendsten brauchen werden: Wissen, einen eigenen Kopf, Orientierung, Verantwortung und die Superkraft Menschsein.

Translate »